Erfahrungsbericht

„Über das Sehen muss ich mir keine Gedanken mehr machen“

Rüdiger Dworschak
Alter

66

Beruf

Geschäftsführender Gesellschafter 1stQ

Diagnose

Presbyopie (Alterssichtigkeit)

Hobbys

Golf spielen, Rad fahren, Mountainbike fahren

„Mit zunehmender Alterssichtigkeit stieg auch mein Leidensdruck kontinuierlich an. Die Abhängigkeit von der Sehhilfe stellte für mich in allen Lebensbereichen eine enorme Belastung dar; meine Brille hat einfach überall gestört. Von der Bildschirmarbeit über das Autofahren bis hin zum Sporttreiben waren sämtliche Aktivitäten mit Sichtproblemen verbunden. Da ich ab einem bestimmten Zeitpunkt sowohl in der Nähe als auch in der Ferne nicht mehr scharf sehen konnte, legte ich mir eine Gleitsichtbrille zu. Fortan musste ich immer einen aktiven Beitrag leisten und den richtigen Sichtkanal suchen, um einigermaßen gut sehen zu können. Dank Liberty² ist meine Sehschwäche nun voll auskorrigiert, sodass ich mir keine Gedanken mehr über das Sehen machen muss. Ich kann jetzt in alle Entfernungen scharf sehen.“

Vor mehr als zwei Jahrzehnten hat sich Rüdiger Dworschak dem Kampf gegen altersbedingte Fehlsichtigkeiten verschrieben. Als Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Intraokularlinsenherstellers 1stQ entwickelt er gemeinsam mit seinem Team Produkte, die Katarakt- und Presbyopie-Patienten zum Optimalen, Natürlichen Sehen nach dem Linsentausch verhelfen.

Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß er, welch großer Leidensdruck mit altersbedingten Linsenveränderungen und der damit verbundenen Brillenabhängigkeit einhergeht: „Ab dem 40. Lebensjahr machten sich bei mir die ersten Anzeichen der Alterssichtigkeit bemerkbar. Da mir das Lesen immer schwerer fiel, musste ich mir eine Lesebrille zulegen. Für mich war es ungewohnt, fortan mit der Brille zu hantieren, da ich zuvor nie eine Sehhilfe benötigt hatte“, berichtet der heute 66-Jährige. Seine Sehfähigkeit habe sich von diesem Zeitpunkt an kontinuierlich verschlechtert.

Permanente Suche nach Sichtkanal

Als einige Jahre später auch die Fernsicht spürbar beeinträchtig war, legte er sich eine Gleitsichtbrille zu, die das Sehen in verschiedene Entfernungen ermöglichen soll. „Am meisten gestört hat mich die permanente Suche nach dem richtigen Sichtkanal. Egal, ob man am Bildschirm arbeiten, lesen oder in die Ferne schauen will, man muss den Kopf immer wieder neu ausrichten. Ich habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, mit welcher Kopfposition ich klare Sicht erhalte.“

Überkopfarbeiten seien kaum noch möglich gewesen, da der schmale Sichtbereich für den Nahteil am unteren Ende des Brillenglases positioniert ist; in diesem Fall könne man nur etwas sehen, wenn man eine umständliche, unangenehme Körperhaltung einnimmt, die Probleme im Schulter- und Nackenbereich verursacht.

Einschränkungen im Alltag

Die Abhängigkeit von der Sehhilfe wurde zunehmend zur Belastung und sorgte in den verschiedensten Lebensbereichen für Frustration. „Meine Brille hat einfach überall gestört“, sagt Dworschak. „Wenn ich beispielsweise auf die Schnelle ein Dokument auf meinem Schreibtisch lesen oder beim Autofahren den Schulterblick anwenden wollte, dauerte es immer einen Moment, bis ich den passenden Sichtkanal finden konnte.“ Vor allem beim Sport habe das Tragen der Sehhilfe zu Problemen geführt: „Schwitzt man, rutscht, verschmiert oder beschlägt die Brille, sodass man nichts mehr sehen kann und sich unwohl fühlt. Dieser Umstand ist nicht nur nervig, sondern manchmal auch gefährlich“, so der leidenschaftliche Radfahrer. „Das gilt unter anderem für das Mountainbiken: Auf unebenen, steinigen Trails ist dann aufgrund der schlechten Sicht besondere Vorsicht geboten.“

Doch auch bei weniger temporeichen Aktivitäten machte ihm die Sehhilfe zu schaffen. So habe er beim Golfen den Ball auf dem Boden nur schwerlich und nach dem Abschlag überhaupt nicht mehr sehen können.

Für jede Situation eine Brille

Um die Beeinträchtigungen so gut wie möglich einzudämmen, ließ Rüdiger Dworschak jedoch nichts unversucht. „Von der klassischen Sonnen- über die Golf-, Ski- und Radsport- bis hin zur Gleitsichtbrille habe ich für verschiedene Lebenssituationen unterschiedliche Sehhilfen angeschafft“, so der Mannheimer. Besonders ärgerlich: „Immer wenn sich die Sehstärke geändert hat, musste ich die komplette Kollektion erneuern.“

Wie abhängig er von der Sehhilfe war, wurde ihm klar, als ihm im Sommerurlaub die Lesebrille gestohlen wurde. „Es war mir sehr unangenehm, dass ich mir abends im Restaurant meine Sonnenbrille mit Sehstärke aufsetzen musste, um die Speisekarte lesen zu können. In diesem Moment habe ich die Alterssichtigkeit verflucht.“

Brillenfrei dank innovativem Zweilinsensystem

Mit dem steigenden Leidensdruck wuchs auch die Sehnsucht nach der Brillenunabhängigkeit. Rüdiger Dworschak entschied sich deshalb für die Implantation des von ihm entwickelten Zweilinsensystems Liberty². Bei diesem Verfahren tauscht ein Chirurg innerhalb einer Operation zunächst die natürliche Augenlinse gegen eine Basislinse aus und setzt anschließend eine progressiv-trifokale AddOn Linse in einen kleinen gewölbten Hohlraum zwischen Iris und Basis-IOL – den sogenannten Sulkus – ein.

Diese Kombination ermöglicht es, die benötigten Sehfunktionen auf zwei Linsen zu verteilen und Linsenstärken individuell miteinander zu kombinieren. So lässt sich gutes Sehen in der Nähe, in der Ferne und im intermediären Bereich erreichen und auf die persönlichen Sehbedürfnisse des Patienten justieren.

„Ich hatte die Brille einfach satt“, verrät der Unternehmer. „Außerdem stand mit Liberty² ein System zur Verfügung, das mir maximale Sicherheit bietet und individuell an meine persönlichen Bedürfnisse angepasst werden konnte. Deshalb fiel mir die Entscheidung für den Linsentausch leicht.“

Gute Sicht in alle Entfernungen

Nachdem sein Augenarzt eine sich zunehmend verschlechternde Alterssichtigkeit bestätigt hatte, machte Rüdiger Dworschak direkt einen OP-Termin aus. Schon knapp drei Stunden nach dem Eingriff konnte er wieder in alle Sehentfernungen klar sehen. Schon wenige Wochen nach der Operation, war er von dem Ergebnis begeistert: „Ich benötige keine Brille mehr – egal, ob ich am Computer arbeite, Sport mache oder Auto fahre“, freut sich der Diplom-Ingenieur.

Im Alltag konnte er nun einen entscheidenden Unterschied zur präoperativen Zeit ausmachen: „Mit der Gleitsichtbrille musste ich immer einen aktiven Beitrag leisten, um einigermaßen gut sehen zu können. Schließlich habe ich ständig nach dem richtigen Punkt im Sichtkanal gesucht und mich gefragt, was ich tun muss, wenn ich einen bestimmten Gegenstand sehen möchte.“ Daher sei ein Sehen, ohne darüber nachdenken zu müssen, nicht möglich gewesen.

„Dank Liberty² ist meine Sehschwäche nun voll auskorrigiert, sodass ich mir keine Gedanken mehr über das Sehen mache. Jetzt sehe ich in jeder Situation alles scharf und kann meine ganze Energie in andere Aufgaben investieren.“

Neu gewonnene Freiheit durch Liberty²

Liberty² habe ihm in verschiedenen Lebensbereichen die erhoffe Freiheit gebracht. „Nun kann ich einfach in ein Geschäft gehen und mir die Sonnenbrille kaufen, die mir gefällt, ohne mir über Sehstärken und Bestellzeiten Gedanken machen zu müssen.“ Auch das Golfen und Radfahren mache jetzt dank klarer Sicht wieder Spaß. Kaum glauben könne er, wie oft er auf die nicht mehr vorhandene Sehhilfe angesprochen werde: „Selbst Menschen, die ich nur selten sehe, fragen mich nach meiner Brille.“

Sein „Selbstversuch“ hat zudem einen Effekt auf seine Arbeit bei 1stQ: „Durch die Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe, kann ich noch besser nachvollziehen, wie es den Patienten geht, für die wir Linsen anfertigen“, erklärt Rüdiger Dworschak. „Darüber hinaus ist es ein unheimlich schönes Gefühl, wenn man am eigenen Leib erfährt, dass unser über mehrere Jahre mit viel Energie entwickeltes Linsensystem das optimale Ergebnis erzielt.“